Ziel: Die medizinische Grundversorgung und Prävention für die Bevölkerung rund um Tienne ist gewährleistet
Zielgruppe: Einzugsgebiet Tienne
Meilensteine: Moderne Labortests und Ultraschall vor Ort ermöglichen sichere Diagnosen und ersparen unnötige Überweisungen
Seit 2009 ersetzt Tienne das damals längst baufällige Gesundheitszentrum Gabriel. Wie alle sechs Zentren ist auch Tienne eine wichtige Entlastung des dauernd überfüllten Zentralspitals HAS Haiti. Mit Tienne wurde eine Aussenstation geschaffen, die sich um die Gesundheit der mittellosen Bevölkerung in den kargen, erodierten Bergen kümmert. Als Erstanlaufstelle ist dieses Ambulatorium auch für die vielen mangelernährten und infektionsgefährdeten Kindern von entscheidender Bedeutung.
Mit seinen Gesundheitszentren hatte das HAS von Anfang an Modellcharakter für die Gesundheitsversorgung in zahlreichen Ländern des ‘globalen Südens’. Durch Impfaktionen konnten Infektionskrankheiten wie Neugeborenen-Starrkrampf, Diphterie und Masern im Artibonite-Tal ausgerottet werden. Während die primäre medizinische Versorgung und die (reproduktive) Gesundheitsprävention im Vordergrund stehen, gehören Projekte zur Trinkwasserversorgung und Aufforstung ebenfalls ins Konzept, um schwere Krankheiten und Rückfälle zu vermeiden.
Heute finanzieren wir den laufenden Betrieb Tiennes inklusive der Mobilen Kliniken mit einem Budget von CHF 200’000 durch die Unterstützung des Albert Schweitzer Werks.
2024 gab es 8’370 Konsultationen im Gesundheitszentrum Tienne.
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